Sporch – war wer, ist wer, bleibt wer!

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TucherCup 2019 beim TSV Cadolzburg

Geschrieben von: Klaus BonathMontag, den 15. Juli 2019 um 19:35

Bereits zum neunten Mal fand am 13. und 14. Juli der TucherCup am Sportgelände des TSV Cadolzburg statt. Diesjähriger Sieger waren die Gäste aus Raitersaich.

Bei wechselhaftem Wetter spielten die Mannschaften vom SV Raitersaich, SV Burggrafenhof, TSV Langenzenn, der SG Puschendorf-Tuchenbach, SG 1883 Nürnberg, SF Laubendorf und des TSV Cadolzburg in einem Jeder-gegen-Jeden Modus um den Turniersieg und Preisgeld in Höhe von insgesamt rund 4.000€. Zusätzlich zu Letzterem sorgten die Tucher-Brauerei und der TSV Cadolzburg mit kühlen Getränken und Gegrilltem für eine optimale Verpflegung der Zuschauer.

Nach sechs intensiven Partien von je 45 Minuten Spielzeit belegte der SV Raitersaich ohne Punktverlust den 1. Platz, gefolgt vom TSV Cadolzburg und der SG 1883 Nürnberg, wobei beide Mannschaften punktgleich waren, der TSV jedoch das bessere Torverhältnis besaß. Platz 4 ging an den TSV Langenzenn gefolgt von der SG Puschendorf-Tuchenbach, dem SV Burggrafenhof und den SF Laubendorf. Zur abschließenden Siegerehrung erschien der für den Landkreis Fürth zuständige Vertreter der Tucher-Brauerei Michael Götz. Er bedankte sich bei allen teilnehmenden Mannschaften, Zuschauern und beim TSV Cadolzburg für die hervorragende Organisation des Turniers.

TSV Cadolzburg zurück in der Kreisliga

Geschrieben von: Klaus BonathDienstag, den 25. Juni 2019 um 11:43

Nach drei Jahren in der Kreisklasse steigt die Herrenfußballmannschaft des TSV Cadolzburg wieder in die Kreisliga auf.

Das junge Team um Trainer Manfred Krimm schloss eine gute Saison 2018/2019 mit dem zweiten Tabellenplatz ab – nur einen Punkt hinter dem Meister der Kreisklasse 3 – und löste damit das Relegationsticket um den Aufstieg ins Kreisoberhaus. In zwei Relegationsrunden schlugen die Sporcher zunächst den SV Schalkhausen (2:1) und später den FC Serbia Nürnberg (3:0).

            Zu Saisonbeginn deutete noch nicht viel auf die Rückkehr in die Kreisliga hin. Von Vereinsseite war das Ziel „oben mitzuspielen“ vorgegeben worden, jedoch ließen die Cadolzburger in den ersten Spielen wichtige Punkte bei deutlich schwächeren Gegnern liegen. Spätestens nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Torjäger Florian Bieber – bereits am sechsten Spieltag – standen Fragezeichen hinter dem erklärten Saisonziel. Die Mannschaft richtete sich dennoch wieder auf und belegte zur Winterpause den dritten Tabellenplatz mit drei Punkten Rückstand auf den Tabellenführer. Mit Beginn der Rückrunde schlossen sich Tim Förster und Maximilian Neukam den Sporchern an, beide etablierten sich zu Stammspielern und trugen dazu bei, dass der TSV Cadolzburg die beste Rückrundenmannschaft mit nur einer Niederlage und zwei Unentschieden wurde.

            Neben dem Aufstieg in die Kreisliga, gewann die überwiegend aus Cadolzburger Nachwuchsspielern bestehende Mannschaft den Tucher Ligapokal. Im Finale setzten sich die Sporcher verdient mit 1:0 gegen den Ligarivalen aus Dietenhofen durch. Als Pokalsieger nimmt der TSV Cadolzburg in der kommenden Saison am Toto-Pokal teil. In der ersten Runde des Toto-Pokals treffen die Sporcher am 31.07.2019 auf den TSV Burgfarrnbach. Gespielt wird in Cadolzburg, Anstoß ist um 18 Uhr.

Michael Stiller, TSV Cadolzburg

„Wir wollen um den Aufstieg mitspielen“

Geschrieben von: Klaus BonathDonnerstag, den 2. August 2018 um 13:07

Bieber-Brüder wiedervereint

Der TSV Cadolzburg hat in der letzten Saison in der Kreisklasse 5 bis zum Schluss um den Aufstieg gekämpft, verpasste die Relegation aber denkbar knapp. In der kommenden Saison soll nun der Sprung nach ganz vorne gelingen, allerdings in einer neuen Umgebung.

Schlecht lief die Saison 2017/2018 nicht für den TSV Cadolzburg. Am Ende fehlte der ersten Mannschaft von Trainer Manfred Krimm nur ein Punkt zu Platz 3, der die Relegation bedeutet hätte. Auch die zweite Mannschaft spielte eine ordentliche Saison: Nach einer guten Rückrunde landete das Team von Robert Josephus im Mittelfeld der A-Klasse 9 auf Platz 9.

Die Krimm-Schützlinge wollen jetzt in der neuen Spielzeit angreifen. Den beiden Abgängen Maximilian Neukam (ASV Zirndorf) und Dominik Mayer (TSV Altenberg) stehen einige Neuzugänge gegenüber: der wohl namhafteste dabei ist Sebastian Bieber (SV Wacker Nürnberg), der Bruder von Top-Torjäger Florian Bieber. Er kehrt bereits zum zweiten Mal zum TSV zurück. Zudem kommen mit Fabian Schwengler, Rahmet Moradi, Niklas Krimm und Alpha Yero Doumbouya vier Spieler aus der A-Jugend fest zu den Herren, wobei Schwengler bereits in der vergangenen Saison fester Bestandteil der ersten Mannschaft war und Krimm die Rückrunde meist in der „Reserve“ spielte. Durch die Verpflichtung von Sven Weinberger (SV Reichelsdorf) ist auch die Torwartposition mit drei Torhütern wieder ausreichend besetzt. Aus der A-Klasse 9 kommen mit Sebastian Götz, Luca Binder (beide SV Weiherhof) und Michael Martin (SV Seukendorf) drei weitere Spieler aus der Nachbarschaft nach Cadolzburg. Gleich vier Spieler fanden den Weg aus Ammerndorf zu den Sporchern: Oliver Heinrich, Erik Richter, Marius Schiller und Adrian Lindner spielen in der nächsten Saison am Deberndorfer Weg.

Die vielen Neuzugänge werden auch in der zweiten Mannschaft die Abgänge kompensieren. Dort muss man in de nächsten Saison unter anderem auf die Ziegler-Brüder und Chris Pöll (SV Burggrafenhof), sowie Jan Dorner und Thomas Wenzel (pausieren) verzichten.

Viel Bewegung also bei den Sporchern. Dennoch ist der Großteil der ersten Mannschaft erhalten geblieben. Für Spielleiter Klaus Bonath ist deshalb die Sache klar: „Wir wollen um den Aufstieg mitspielen.“ Auch in der für die Cadolzburger neuen Kreisklasse 3, die Bonath als gleichstark zur Kreisklasse 5 einschätzt. Trainer Krimm sieht genau dort auch die Schwierigkeiten: „Ich kenne aus der Liga nur zwei, drei Mannschaften. Wenn aber alle gesund bleiben, können wir auf jeden Fall unter die ersten Fünf kommen.“ Er will aber die ersten Ligaspiele abwarten, bevor er endgültig ein Ziel vorgibt.

Der Start in die Vorbereitung ist jedenfalls schon geglückt. Beim heimischen Tuchercup wurden die Cadolzburger Dritter und setzten sich unter anderem knapp gegen Kreisliga-Aufsteiger Raitersaich durch.

Die zweite Mannschaft müsse hingegen, da sind sich Bonath und Josephus einig, erst einmal ein Kollektiv aus den vielen Neuzugängen formen und soll eine ungefährdete Saison spielen. Ziel ist der Klassenerhalt.

Bericht von Dominik Sandler; Bilder von Thomas Eckert Mediendesign;

Cadolzburg setzt auf Nachhaltigkeit

Geschrieben von: Klaus BonathMontag, den 25. Dezember 2017 um 18:36

Die Verträge beider Trainer Manfred Krimm (1.Mannschaft) und Robert Josephus (2.Mannschaft) wurden bis 2020 verlängert. 

Für Krimm ist das ein absolutes Novum in seiner 25-jährigen Trainerlaufbahn: noch nie hat er einen Vertrag für mehr als ein Jahr unterzeichnet. „Es macht einfach Spaß mit dieser jungen Mannschaft. Wir haben in jedem Spiel einen Altersdurchschnitt von 22, 23 Jahren“ , so Krimm. Zudem seien die Trainingsbedingungen am Deberndorfer Weg hervorragend: „Das ganze Außenrum, die Verantwortlichen, die Mannschaft, es passt einfach alles.“ Auch die Arbeit mit Robert Josephus, dem Trainer der zweiten Mannschaft, funktioniere sehr gut.  Krimm sieht außerdem ein großes Potenzial in der Mannschaft, die in der Kreisklasse 5 auf dem vierten Platz überwintert.  In dieser Saison kamen sogar Spieler aus der aktuellen A-Jugend schon zum Einsatz. In der Rückrunde will sich der TSV weiter stabilisieren und konstant gute Leistungen abrufen. Denn das war bis dato nicht immer der Fall:  Nach sehr gutem Saisonbeginn und drei Siegen hintereinander folgte eine kleine Schwächephase, unter anderem mit Punktverlusten gegen Croatia, Flügelrad und Oberasbach. Die letzten vier Spiele vor der Winterpause konnte man aber wieder allesamt für sich entscheiden und so schielen die „Sporcher“ nach wie vor mit einem Auge Richtung Aufstiegsplätze.

Mit der Vertragsverlängerung stellt der Verein frühzeitig die Weichen für die Zukunft. „Wir sind komplett überzeugt von der Arbeit der beiden. Die Vereinsleitung und das Trainerteam harmonieren super“, sagt Sabine Rauch. Auch die Cadolzburger haben noch nie mit einem Trainer länger als eine Saison verlängert. Doch im Zuge des Projekts „Nachhaltigkeit“, bei dem der Verein vor allem die eigene Jugend fördern und in den Herrenbereich eingliedern möchte, sei das laut Rauch der richtige Schritt: So kann man sich in den nächsten zwei Jahren voll darauf konzentrieren, behutsam zwei junge, erfolgreiche Mannschaften aufzubauen.